Room modes (Eigen- oder Resonanzfrequenzen) sind ganzzahlige Vielfache von stehenden Wellen, deren Frequenz abhängig vom Abstand der Raumbegrenzungsflächen ist. Wir unterscheiden zwischen axialen Moden (direkte Spiegelung zwischen gegenüberliegenden Wänden), tangetialen Moden (Spiegelungen an vier Raumbegrenzungsflächen) und Oblique Modes (Spiegelung an 6 Raumbegrenzungsflächen). Eine ungleiche Verteilung der Eigenfrequenzen, die bei gewissen Raumgeometrien auftritt, führt zu Häufungen von knapp aneinanderliegenden Eigenfrequenzen. Diese Häufungen bewirken eine dramatische Verstärkung von einzelnen Tönen, die es zu bedämpfen gilt.

Im Mittel-bis hochfrequenten Bereich (ab ca 250 Hz) ist die Wellenlänge hinreichend klein und die Anzahl der Eigenfrequenzen hinreichend gross sodass derartige Häufungen statistisch geglättet werden. Im tieffrequenten Bereich, benötigt man jedoch Schallabsorber um die ungewollte Verstärkung einzelner Töne zu verhindern. Schallabsorber existieren entweder in der Form von Platten- oder Helmholzresonatoren, um einzelne schmalbandige Maxima auszugleichen, oder als spezielle Breitband-Bassfallen aus Basotect Schaumstoff.