Im Bösendorfersaal Mozarteum, Salzburg existierten zwei unterschiedliche akustische Probleme:

- die Nachhallzeit war zu kurz, dh. der Raum zu trocken, wodurch die Musik "stumpf" klang und die Dynamik schwach war.

- Im Publikumsbereich störte ein Flatterecho (stehende Wellen) zwischen parallelen Betonwänden, Abstand ca 10m.

Zusätzlich zur akustischen Dimensionierung mittels Messung der Nachhallzeit und anderer akustischer Parameter wurde ein gemeinsamer Live-Versuch von Studenten und Professoren der Universität, Fa. Ziegler und Tischlerei Strasser gemacht, bei dem provisorische Holzpaneele schräg zur Wand aufgestellt wurden um den Effekt auf das Flatterecho und die musikalische Darbietungsqualität bei einer Live-Darbietung direkt zu hören:

Letztendlich wurden im Publikumsbereich 22 Stk zur Wand geneigte, trapezförmige, graue Reflektoren montiert, die das Flatterecho eliminierten.

Die Holzlochverkleidung an der Rückseite der Bühne wurde mit geschlossenen Holzpaneelen in Kirschfurnier, farblich angepasst an den Bestand, ersetzt. Vor der Bestands-Holzlochverkleidung der Bühnenseitenwände wurden zur Wand geneigte, raumhohe Reflektoren ebenfalls in Kirschfurnier montiert. Dadurch wurde die Nachhallzeit verlängert und gleichzeitig neue Quellen für Flatterechos vermieden. Sämtliche Paneele wurden von unserem Partner Fa. Tischlerei Strasser, Nußdorf bei Salzburg produziert und montiert.